Qualifikationen und besuchte Workshops, Seminare, Vorträge

      • „Verkehrssicherer Familienhund“, „Streber-Kurs“, „Crossdogging“, „Rudelchef“, „Wald-Jagility“, Angela Plass
      • Hundetrainerin Welpengruppe, März 2013 – Januar 2015, Hundeschule Pfotencamp
      • „Medizinisches Tapen beim Hund“, Carmen Hahn
      • „Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin“, gepr. und zert. durch Paracelsus-Schule Gießen
      • ½-jähriges Praktikum, Tierarztpraxis Dr. Fleck
      • Agility-Seminar, Jeanette Frank und Sabine Kloschweski
      • Hundetrainerin Spaß-Agility, Juli 2013 – Juni 2015, Hundeschule Pfotencamp
      • Sachkundenachweis und Begleithundeprüfung, Schäferhundeverein Steinheim
      • „Die Leine als Therapiehilfe“, Anton Fichtlmeier
      • „Hundeverhalten beobachten“, Perdita Lübbe-Scheuermann
      • „Schlegel Live“, Hans Schlegel
      • Hundetrainerin „Agility und Fun“, Juni 2015 – Jan. 2016, Hundeschule Bönnigheim
      • „Wer führt wen?“ – Leinenführigkeitstraining und Orientierung am Menschen, Frauke Loup
      • 2x „Welpen-Ist-Zustandsbeurteilung“, Frauke Loup
      • „Körpersprache und Ausdrucksverhalten Hund-Hund/ Mensch-Hund“, Perdita Lübbe-Scheuermann
      • „Wer mit wem?“, Frauke Loup
      • 5 Tage Schulterblick, Hundeakademie
      • Exklusiv-Schulterblick, Hundeakademie
      • „Unterwegs im Doppelpack“, Frauke Loup
      • „Team- und Beziehungsanalyse“, Perdita Lübbe-Scheuermann
      • „Ausdrucksverhalten, Problemlöseverhalten, Lerntheorie und Kommunikation“, Dr. Feddersen-Petersen, Dr. Piturru
      • Ausbildung zum Berater Mensch-Hund, Hundeakademie Perdita Lübbe-Scheuermann
      • „Fachqualifizierung Aggressionsmodule“, Hundeakademie Perdita Lübbe-Scheuermann
      • Zertifizierter Hundetrainer nach §11 TÄK S-H, gepr. durch Dr. Feddersen-Petersen und Dr. Piturru
      • „Mythen – Sinn und Unsinn – im Hundetraining“, Dr. Muna Nabhan – Tölen & Partner
      • Geprüfter Hundetrainer mit Schwerpunkt Arbeiten mit aggressiven Tierheimhunden, durch die Hundeakademie Perdita Lübbe-Scheuermann, Tasso e.V. und Gerold Günther, Fachbereichsleiter Diensthundwesen der Polizeiakademie Hessen
      • „Filmtiertraining“, Renate Hiltl von Renate´s Film-Tier-Ranch
      • „Impulse“, Ümit Kirdar
      • „Verstehen Sie Ihren Hund?“, Vera Schmitz, Rütter´s D.O.G.S.-Coach
      • „Spiel bei Mensch und Hund, Kognition und Problemlöseverhalten, physiologische und pathologische Einwirkung von Hormonen im Körper“, Dr. Dorit Feddersen-Petersen und Dr. Pascale Piturru
      • „Aggressionen“, Dr. Dorit Feddersen-Petersen
      • Hundetrainerin bei der Hundeakademie Perdita Lübbe-Scheuermann bis Okt. 2016
      • „Und weg war er – Antijagd-Workshop“, Frauke Loup
      • „Scheps, oder sexy?“, Marion Böttcher, Geschmeidige Hunde
      • „Aggressionen beim Hund, Beobachten – Einschätzen – Eingreifen“, Ute Heberer
      • „Hilfe, Giftköder – der Anti-Fress-Workshop“, Frauke Loup
      • „Ist-Zustands-Beurteilungs-Tag von Tierheimhunden“, Perdita Lübbe-Scheuermann
      • „Beschäftigung (Longieren, Agility, Mantrailing…)“, Christian Classen
      • Aggressionshundetrainerin bei Start ins neue Leben bis Okt. 2016
      • „Hundegruppen richtig leiten“, Perdita Lübbe-Scheuermann
      • „Mehrhunde“, Christel Löffler
      • „Wat, wer bist Du denn?“, Ines Kivelitz
      • „Aggressionen & Normalverhalten, gestörtes Verhalten“, Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen
      • „Mensch wie Hund“, Christine Molck-Ude, Maike Maja Nowak
      • 3 Tage Coaching, Anke Zerbst, Hundeschule Halle (Saale)
      • Mitglied im Verband professioneller Hundetrainer
      • Coaching, Christel Löffler, Dialog-Mensch-Tier
      • 2 Tage Der Leinenpöbler, Ines Kivelitz
      • 1 Tag Hundesymposium Pforzheim (Ute Heberer, Dr. Esther Schalke, Sami el Ayachi)
      • Coaching, Caroline Reisch, Nürtingen
      • Coaching, Katrin Scholz, Giessen
      • 3 Tage Coaching, Anke Zerbst, Hundeschule Halle (Saale)
      • 7 Tage Praktikum bei TiNO, Odenwald
      • 3 Tage Anti-Jagdtraining, Christel Löffler, Dialog-Mensch-Tier
      • 3 Tage „Raufer, Prügler, Prolls“, Maren Grote

Nicht alle besuchte Seminare/ Vorträge entsprechen meiner Philosophie. Diesbezügliche Methoden werden bei mir auch nicht angewendet.

 

Über mich

Sie finden über mich keine übliche Beschreibung, wie „ich bin mit Hunden aufgewachsen“, denn ich finde das, das für das Heute in keiner Weise eine Rolle spielt. Ich kann sogar sagen, dass ich bevor unsere Hündin zu uns kam, knapp 20 Jahre panische Angst vor Hunden hatte (ich habe die Straßenseite gewechselt und anfassen konnte ich einen Hund erst recht nicht). Die damalige Ursache war: Unser 2. Hund (Deutsch-Drahthaar, ausgebildeter Jagdhund) hatte mich anfänglich nur angeknurrt und später auch gebissen. Viele Anzeichen wurden damals kaum oder falsch wahrgenommen und auch nicht richtig darauf reagiert. Wenn der Hund zieht, dann nahm man halt ein Stachelhalsband (!!!) usw.! Und das absolute Unverständnis von uns als Familie, weil doch der vorherige Hund so lieb war und so perfekt gehört hat (also musste es ja am 2. Hund liegen (!!!))!

 

Ich habe, weil mein Vater ein Rohbauunternehmen hatte und meinte als Architekt wird man reich (!!!), Architektur studiert. 10 Jahre habe ich als angestellte und später auch als selbstständige Architektin gearbeitet. Zwischendurch habe ich immer wieder festgestellt, dass mir das zwar überhaupt keinen Spaß macht, habe aber trotzdem immer weiter gemacht.

 

Anfang 2012 haben wir unsere Hündin „Emmi“ bekommen und ALLES hat sich geändert… Sie kam aus einer Tötungsstation in Ungarn. In den ersten Wochen dachte ich, dass wir sie wieder abgegeben müssen. Nichts hat geklappt und sie war mit Futter null zu beeindrucken. Ich habe mir immer wieder gesagt: „Kinder darf man auch nicht einfach so abgeben, nur weil man nicht mit ihnen klar kommt“! Also haben wir uns eine 1. Hundeschule gesucht, in der meine Hündin gemobbt und über den Platz gejagt wurde und die Trainerin entspannt geraucht hat und meinte, meine Hündin müsse lernen sich zu wehren (!!!). Ich war schockiert!

 

So kamen wir zu Hundeschule Nr. 2, mit der wir wirklich sehr zufrieden waren! Wir haben viele Tipps und Tricks kennengelernt und kleine Einblicke in die Hundesprache erhalten (mir war es am Anfang ein Rätsel was die Trainerin so alles sah, denn ich sah wirklich NICHTS)! Ich habe den Hundekurs 3 oder 4 Mal besucht, nicht weil wir das nicht geschafft hätten, sondern weil es so einen Spaß gemacht hat. Ständig hat man was dazu gelernt. So erhielt ich immer tiefere Einblicke und habe es förmlich aufgesaugt. Ich habe mich im kleinen Rahmen dort weitergebildet und war dann knapp zwei Jahre lang in dieser Hundeschule Trainerin der Welpengruppe und für Spaß-Agility.

 

Eigentlich wollte ich da schon gerne eine Hundetrainerausbildung machen, aber die Trainerin meinte, dass sie damit in ihrer Hundeschule nichts anfangen könne! Und so überlegte ich, was mit Hunden zu tun hat und zudem noch sinnvoll ist. So kam ich zur:

 

Hundephysiotherapie

Also machte ich eine Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin an der Paracelsus-Schule in Giessen, nebenher ein Praktikum in einer Tierarztpraxis und konnte zum Glück anderen Hundephysiotherapeuten mehrmals über die Schultern schauen bzw. mitarbeiten! Nach meiner Ausbildung habe ich anfänglich nur „leichte“ Patienten von Tierärzten erhalten, was sich dann zunehmend gesteigert hat.

 

Heute bin ich geprüfte und zertifizierte Hundephysiotherapeutin und arbeite mit vielen Tierärzten zusammen!

 

Ich hatte damals in meiner Praxis manchmal auch etwas schwierige Hunde, die auch nicht abgeneigt waren zu schnappen (witzig ist die Differenzierung der Halter zwischen schnappen, zwicken und beißen). Ich bin ehrlich, das „Schnappen“ tut genauso weh und dann kommt nur: „Ach ja, das hatte ich vergessen, er/ sie schnappt schon mal, wenn…“.

 

Als Hundetrainerin kam ich zu dieser Zeit über ein gewisses Wissenslevel nicht hinaus! Und leider hat meine Hündin trotz genauer Umsetzung weiter an der Leine gezogen und gejagt. Ich wollte meinen Hund verstehen, warum er was, wann, wie und warum macht. Ich war teilweise maßlos wütend, traurig und hilflos, wenn sie wieder hinter einer Katze/ Hase durchgestartet ist oder einen Hund versemmelt hat, der uns zu nah kam oder dieser in ihrem Revier einfach nur geatmet hat. Weder Teletakt (ja, ich habe es ausprobiert), noch sonstige Hilfsmittel (Pfeife), Schlauch/ Leine werfen, Kette werfen (nach Hundetrainer XY), Schimpfen nach dem Zurückkommen, Ignorieren nach dem Zurückkommen haben funktioniert. Ich habe sooooooooooooo vieles ausprobiert (was, wann, wie, geben, vermeiden, unterbinden, verbieten, bestrafen, loben, Hüh und Hott …) und wollte einfach nur meinen Hund verstehen. Da war dann klar, ich werde

 

Hundetrainer

Ich hatte bereits ein Seminar bei der Hundeakademie Perdita Lübbe besucht und war begeistert (hier wurde weder mit Wattebäuschen geworfen, noch Gewalt angewendet), es wurde einfach nur nach dem Prinzip, den eigenen Hund zu verstehen, gearbeitet.

 

Deshalb ist es immer wichtig genau hinzuschauen und deshalb arbeite ich auf Wunsch sehr gerne auch mit Videoanalysen (da wir Menschen in angespannten Situationen nicht immer in der Lage sind, jede Kleinigkeit sowohl von uns als auch vom Hund wahrzunehmen).

 

Ich habe bei meiner Arbeit gemerkt, dass Gewalt/ körperliche Strafe nur zu folgenden Reaktionen des Hundes führt:

 

1. Der Hund macht einfach dicht und es kommt nichts mehr an

2. Der Hund hat so eine große Angst vor der Strafe, dass er gewisse Verhaltensweisen zwar meidet, aber nicht versteht warum (sieht so ein Vertrauensverhältnis aus???)

3. Der Hund reagiert ebenfalls aggressiv

 

Und ich habe eins schmerzlich gelernt: Jeder Hund, jeder Halter und jede Situation ist so absolut individuell und muss definitiv auch so behandelt werden!

 

Da die meisten, vor allem langjährige, Hundehalter und Nicht-Ersthundebesitzer erst Hilfe aufsuchen, wenn etwas wirklich massiv danebengegangen ist: machte ich zusätzlich eine Fachqualifizierung für verhaltensauffällige und aggressive Hunde. Natürlich auch um mich meiner Angst aus Kindheitstagen zu stellen.

 

Klar war für mich, dass ich eine fundierte Hundetrainerausbildung (d.h. direktes Arbeiten/ Lernen am Hund und Mensch) mache und das ich mich nach §11 zertifizieren lasse. Und keinen Kombi-Fernlehrgangskurs besuche (was es leider auch gibt und bei mir auf völliges Unverständnis trifft). Wichtig ist mir auch eine stetige und hochwertige Fortbildung.

 

Mein Steckenpferd sind heute jagende Hunde und so genannte Problemhunde mit aggressivem Verhalten. Bei uns wird kein Hund aufgrund seines Verhaltens rausgeschmissen, denn dafür sind wir Hundetrainer schließlich da.